Veranstaltung mit Hartz IV-Rebellin Inge Hannemann

Inge Hannemann, Hamburger Jobcenter-Mitarbeiterin, hat Hartz IV und die Behördenpraxis ihres Arbeitgebers öffentlich kritisiert. Die Bundesagentur für Arbeit hat sie als „Gefahr“ für die Mitarbeiter tituliert und vom Dienst suspendiert. Doch sie spricht nur aus, was offensichtlich ist: „Hartz IV schafft eine existenzielle Erpressbarkeit bei den Betroffenen und produziert einen der größten Niedriglohnsektoren Europas.“

Hartz IV hat die Armut anwachsen lassen. Zwei Drittel der Beschäftigten, die erwerbslos werden, müssen zum Jobcenter gehen und Hartz IV beantragen. Sie müssen ihr Leben vor den Fallmanagern ausbreiten, und wer nicht spurt, dem wird mittels Sanktionen die Lebensgrundlage entzogen. Doch nicht die Fallmanager sind verantwortlich für die zunehmende Armut, den steigenden Sanktionsdruck und die fortschreitende Isolation der Betroffenen. Es ist das System Hartz IV.

Wie lässt sich Solidarität gegen das Hartz IV-Regime organisieren?
Termin: Donnerstag, 10. April 2014, 18:30 Uhr
Ort: DGB-Haus Darmstadt, Hans-Böckler-Saal
Adresse: Rheinstraße 50, 64283 Darmstadt
Veranstalter: ver.di Südhessen, GALIDA, Darmstädter Sozialhilfegruppe, Andere Wege-Erwerbsloseninitiative Bergstraße, REGE e.V.

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