Über uns

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Unsere Gruppe entstand im Frühjahr 2006 im Rahmen des PPA-Skandals. Die PPA (Personal Pädagogische Akademie) sollte Arbeitslose aus dem Kreis Bergstraße schulen. Aufgrund der rüden Schulungsmethoden, die an Scientology-Methoden erinnerten, entstand Kritik an PPA-Leiter Alberto Meier.

Doch die Leitung von „Neue Wege“ (Optionsmodell) nahm weder die Beschwerden von Schulungsteilnehmern, noch die von Dozenten ernst. Der für den Eigenbetrieb zuständige Dezernent Jürgen Lehmberg (CDU) bügelte unsere Kritik in der Öffentlichkeit als „Irritation“ von Arbeitslosen ab, „die an keinen geregelten Tagesablauf mehr gewöhnt“ seien. Auch die Kreistagsabgeordneten zeigten wenig Interesse an unserer Kritik. Erst kontinuierlicher Druck unsererseits (inklusive Strafanzeigen bei der Staatsanwaltschaft) führten dazu, dass „Neue Wege“ die Zusammenarbeit mit der PPA beenden musste.

Was tun wir?

  • Wir beraten Erwerbslose, begleiten sie auf Wunsch bei Jobcenter-Terminen.
  • Unsere konsequente Öffentlichkeitsarbeit hat dazu beigetragen, dass PPA-Leiter Alberto Meier, Neue Wege-Geschäftsführer Adam Schütz und am Ende auch Sozialdezernent Jürgen Lehmberg gehen mussten.
  • Wir haben durchgesetzt, dass Erwerbslose mit dem Bensheimer Sozialpass (der Bensheim-Card) nicht mehr nur zehnmal pro Jahr, sondern so oft sie möchten zum ermäßigten Preis im Basinus-Bad schwimmen gehen können.
  • Auf unsere Anregung hin können Besitzer der Bensheim-Card auch einmal pro Woche zu vergünstigen Preisen das Luxor-Kino besuchen.
  • Auf unsere Initiative hin wurde der Datenschutz dahingehend verbessert, dass auf den Briefen des Jobcenters nicht mehr das Neue Wege-Logo prangt, das jedem Briefträger (und den Nachbarn, mit denen er auf dem Land gerne ein Schwätzchen hält) zeigt, dass man erwerbslos ist. Die Briefe werden jetzt mit neutralem Absender verschickt.
  • Wir haben durchgesetzt, dass die Obergrenzen für Mieten (KdU) für Hartz IV-Bezieher im Kreis Bergstraße spürbar angehoben wurden (teilweise um mehr als 1 €/qm). Das ist allerdings noch lange nicht genug. Wir könnten da mehr erreichen, wenn du auch mitmachen würdest. 🙂
  • Und natürlich arbeiten wir auch mit anderen Erwerbsloseninitiativen zwecks Koordination und Erfahrungsaustausch zusammen.

Wie kann man bei uns mitarbeiten?

Wir sind eine bunte Mischung von Leuten aus allen möglichen Berufen und Altersgruppen und freuen uns immer über neue Gesichter. Eine formelle Mitgliedschaft gibt es nicht, wir erheben auch keine Beiträge. Die Mitarbeit ist freiwillig. Jede/r bringt sich mit dem ein, was sie/er kann oder will. Siehe Kontakt.

Flyer

Hier kann man unseren Flyer ansehen und / oder downloaden (Vorderseite / Rückseite). Wir haben auch nichts dagegen, wenn sie ausgedruckt und verteilt werden.

PS: Wenn auf diesen Seiten ab und zu Werbung eingeblendet wird, liegt das nicht an uns, sondern an WordPress, bei denen der Blog gehostet wird. Wir haben keinen Einfluss auf Häufigkeit und Inhalt der Werbung. Man kann sie aber durch entsprechende Werbeblocker im Browser unterbinden.

2 Kommentare zu „Über uns“

  1. Hallo „andere wege“ Team… Hab grad euch gefunden als ich nach Alberto Meier googlete..
    Ich hatte auch das „Vergnügen“ Albi Meier kennenzulernen. Er hat letztes Jahr etwa ab Juli ein ähnliches Geschäftsmodell in Pratteln (bei Basel) aufgezogen. Ich habe einige Teilnehmer kennengelernt die alles andere als glücklich waren an seinen Kursen teilnehmen zu müssen. Seine Kooperationspartner diesmal waren das Blaue Kreuz Schweiz, die sich aber mittlerweile wieder von ihm getrennt haben. Zurzeit lebt er in Basel bzw. Umgebung.
    Mir jedenfalls kam er von der ersten Minute an sehr unsympathisch und cholerisch vor, und ich hatte Glück dass ich nicht in seinen Kursen teilnehmen musste, obwohl er einiges versucht hat mich dazu zu bewegen…

  2. Bin anfangs 2012 auch in dieser Folter, genannt Beschäftigungsprogramm des Sozialamtes (Pratteln), abkommandiert worden und schon nach einer Woche war klar, dass Albi ein Blender ist (mir persönlich schon in der ersten Stunde nach dem ersten Gespräch vor den Kursteilnehmern, wo A.M. mich ziemlich runtergemacht hatte, sich aber ziemlich über meine Schlagfertigkeit wunderte). A.M. ist ein Wichtigtuer, der keinem einzigen nur im Ansatz die eigene Meinung zugesteht. Ein Kursteilnehmer bekam am Sonntag kurz vor Beginn der zweiten Kurswoche eine ganz interessante Mitteilung, die er sofort bei den anderen Teilnehmern zirkulieren liess. 7 von 10 blieben dann bereits ab Montag der zweiten Woche dem „ominösen Bewerbungstraining“ fern. Besonders enttäuschend ist, dass das ganze unter einer „christlichen Flagge“ segelt. Was oder wem kann man eigentlich heute noch trauen? Gut ist Meier dort auch weg, er schadet mehr als er nützt und will sich auf Kosten der Schwachen bereichern. Nur verachtenswert!

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