Der PPA-Skandal

Der PPA-Skandal hat nicht nur regional für Aufsehen gesorgt. Arbeitslose wurden schikaniert und terrorisiert, in Kurse gezwungen, die ihnen nichts bringen und mit Leistungskürzungen sanktioniert, wenn sie sich dagegen gewehrt haben. Kommunale Gelder in sechsstelliger Höhe wurden an kriminelle Abzocker wie PPA-Leiter Alberto Meier verschwendet. Und die Leiter des Optionsmodells „Neue Wege“ – Geschäftsführer Adam Schütz und Dezernent Jürgen Lehmberg – deckten diese Praktiken bis zuletzt.

„Mindeststandards gesetzeskonformen Verhaltens waren nicht sichergestellt,“ fasste selbst das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) in seinem Prüfbericht die Arbeit von „Neue Wege“ im Dezember 2007 zusammen. Gegen rund ein halbes Dutzend Gesetze ist verstoßen worden. Wir dokumentieren hier die Entwicklung als Zusammenfassung in chronologischer Reihenfolge:

Peter Hetzler über die Unterrichtsmethoden der PPA (SE, April 2006)

K.H. Schlitt über die Arbeit der Untersuchungskommission (BA, Juli 2006)

Andere Wege zum Ergebnis der internen Revision (1.11.2006)

Bernd Sterzelmaier über das Ergebnis der Revision (SE, Januar 2007)

Andere Wege zum Prüfungsbericht des BMAS (11.1.2008)

Andere Wege zur Aufarbeitung des Skandals durch den Kreistag (17.3.2008)

Originaltext Prüfbericht Revisionsamt

Originaltext Prüfbericht des Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

Andere Wege zur Einstellung des Disziplinarverfahrens gegen Adam Schütz (Juli 2012)

Peter Hetzler über die Fortsetzung von Alberto Meiers Karriere in der Schweiz (SE, 8.10.2012)

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